Serien – Ein Ausblick

Auf meinem Radar ist für Ende April / Anfang Mai keine neue Serie aufgeschienen, aber dank @faultier_ sind Empfehlungen eingelangt (Veep und Magic City).

Veep

Premiere am 22.04.212 auf HBO, 8 Episoden zu je ca. 30min

Die Serie dreht sich um den Arbeitsalltag von Selina Mayer, der Vizepräsidentin der USA. Herrlich überspitz dargestellt versucht sie unter den Senatoren Gönner für verschiedene Gesetzte aufzutreiben und die richtigen Kandidaten für verschiedenste Aufsichtsräte aufzutreiben.

Das ganze erinnert etwas an Spin City (Chaos City). Bei Veep geht es aber viel mehr um die tägliche Arbeit und das erhaschen eines Anrufs des US Präsidents als um die persönlichen Probleme und das Zwischenmenschliche wie bei Spin City.

Veep wurde bereits um eine Zweite Staffel verlängert.

Magic City

Premiere am 06.04.2012 auf starz, 8 Episoden zu je ca. 20min

Ich habe bislang nur die Erste Folge gesehen in der Ike Evans, ein Hotelbesitzer versucht den Silversterauftritt von Frank Sinatra trotz strikender Belegschaft durchzubringen. Diese setzt sich für die Gründung einer Gewerkschaft ein. Beide Seiten, bedingt durch die Zeit, in der die Serie angesiedelt ist, gehen dabei nicht gerade zimperlich vor.

Diese Serie wurde ebenfalls bereits um eine zweite Staffel verlängert.

Girls

Premiere am 15.04.2012 auf HBO, 10 Episoden zu je ca. 20min

Hannah, die Hauptdarstellerin, ist mit der Ausbildung fertig, macht ein unbezahltes Praktikum, durch das sie plant eine Festanstellung zu bekommen. Finanziert wird ihr Leben durch ihre Eltern, die plötzlich die Zahlung einstellen und sie von nun an auf eigenen Beinen steht. Ihre Mitbewohnerin und beste Marnie ist Galerie Assistentin und fühlt sich von der erdrückenden Zuneigung ihres Freundes richtiggehend angeekelt, trotzdem hält sie an im fest. Hannahs Lover ist das genaue Gegenteil, aber auch sie kommt von ihm nicht los.

Der Plot klingt ja sehr gut, dennoch ich werde mit der Serie irgendwie nicht ganz warm. Sie hat ihre guten Momente, andere sind dann doch wieder sehr haarsträubend. Irgendwie ist es ein jüngeres Sex in the City. Der Soundtrack ist auf alle Fälle schwer in Ordnung. Geschreiben würde die Serie von Lena Dunham, der Darstellerin von Hannah, die nebenbei auch noch in einigen Episoden Regie führt.

True Detective

HBO hat gerade diese Serie bestellt. In den Hauptrollen Woody Harrelson und Matthew McConaughey als Cops, die einen Serienkiller, der seit 17 Jahren in Louisiana sein Unwesen treibt, jagen.

First World Problems

via: http://tinyurl.com/cce2ogm

Ja sicher, es gibt andere, wichtigere Themen über die man sich aufregen kann, aber manchmal sind es einfach auch die kleinen Dinge des Lebens, die einem gewaltig auf die Nerven gehen können. Mit einem gewissen Abstand betrachtet, ist es völlig absurd sich darüber aufzuregen, als gelernter Österreicher tut man es trotzdem.

Lebensmitteleinkauf:

Es ist einfach nur nervend, wenn gleiche Supermarktfilialen an unterschiedlichen Standorten ein unterschiedliches Sortiment haben. So gibt es in Supermarkt A zwar eine riesige Fischabteilung, aber nicht die speziellen Chips, die man gerne hätte, die dafür aber in Laden B erhältlich sind. Will man im Supermarkt B dann vielleicht gleich ein Eis mitnehmen, dass es sonst nur direkt am Schwedenplatz gibt, erfährt man, dass es nur in Filiale C erhältlich ist. Das Lieblingsbier, das man sich gerne am Standort C geholt hätte, erhält man wiederum  nur in Filiale A.

Was soll der Blödsinn? Ich meine, eine Supermarktkette sollte doch an vergleichbar großen Standorten das gleiche Angebot bieten um nicht quer durch Wien zu müssen um den Wocheneinkauf zu erledigen.

Was gleich zum nächsten Problem führt. Die Erdbeeren, zwar schon welche aus Österreich erhältlich, halten kaum zwei Tage im Kühlschrank ohne anzufaulen. Birnen, zu meiner Verteidigung wenigstens aus Italien und nicht aus Chile oder Argentinien sind selbst nach 5 Tagen noch immer so hart und unreif, dass man sie am besten zu Kompott verkocht. Spargel der um die halbe Welt gereist ist, ist immer noch günstiger als der aus dem Marchfeld und wie die geschätzte Princezna Andrea am WE feststellte, ein Packerl Butter ist teurer als ein großer Becher Schokoladepudding. Ich mein, sind denn alle ang’rennt?

Sportfachhandel:

Man muss ihnen ja zu Gute halten, sie versuchen langsam einen Onlinehandel auf die Beine zu stellen, doch das Angebot ist sowas von schlecht, dass sie es auch hätten sein lassen können. Die Auswahl ist sehr klein, hauptsächlich werden die Eigenmarken vertrieben und findet man dann doch ein Teil, dass man gerne hätte ist die entsprechende Größe zu 95% ausverkauft. Egal, meist will ich das Teil dann sowieso sofort haben und keine Versandzeit in Kauf nehmen, somit ab zum nächsten MegaHyperUltraStore.
Viel besser ist es im Sportgeschäft dann aber auch nicht, an Red Bull Dosen und Tiefkühltruhen für Eis vorbei endlich in der richtigen Abteilung angekommen, gibt es dann meist ein wieder anderes Sortiment, wo die wenigen Teile die man online gesehen hat, gar nicht mehr erhältlich sind.
Nein, auch der bekannte Onlinehandel ist nicht wirklich eine Alternative, dann mache Dinge sollte man vor dem Kaufen anprobieren und des weiteren bekommt man eher selten den neuesten Scheiß, vielmehr die Vorjahresmodelle. Nicht unbedingt schlechter, aber wenn ich schon sonst überall Early Adopter bin, dann wäre ich es auch gerne in dieser Beziehung.

 

Roadtrip: Koblenz

Wiedereinmal war eine Dienstreise angesagt, statt der östlichen Seite von Deutschland, ging es diesmal an die westliche, nach Koblenz. Gleich vorweg, die TV Serie Pan Am hat mir ein falsches Bild vom Fliegen vermittelt und dass, das ich bereits hatte vergessen lassen, statt aufreizenden Stewardessen gab es im Billigcarrier nicht mal ein Glas Orangensaft als Gratisgetränk. Gerade in Zeiten wo man keine Flüssigkeiten an Board mitnehmen darf wäre das eine nette Aufmerksamkeit gewesen, denn eine Dose Cola um 3€ muss dann wirklich nicht sein.

Nach 1,5Std. anschließender Zugfahrt von Köln, endlich in Koblenz angekommen, erwartete uns statt strahlend schönem Wetter wie in Wien, Nieselregen und ein ein Hotel, das diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient.
Abgeschlagende dunkle Holzvertafelung im Zimmer, dunkler schwerer Teppich und ein Bad, wo gerade mal WC und Dusche rein passten.
Der TV war nicht viel größer als ein A4 Blatt, wie sollte ich darauf vernünftig Champions League schauen?

Spannend auch die Position der Steckdose und des Lichtschalters für die Lampe am Nachtkästchen, sowie ein uralt Radio auf der anderen Seite neben dem Bett:

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Frühstück war dafür ganz okay, nichts besonderes, aber wenn ich Rührei und gebraten Speck, sowie Joghurt mit Früchten bekommen bin ich schnell zufrieden zu stellen.

Von der Stadt gab es diesmal mehr zu sehen. Koblenz wurde für die Bundesgartenschau komplett renoviert und das macht sich bezahlt. Überall sehr sauber, sehr grün und immer noch mit vielen Blumen bepflanzt. Die Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein, die extra für die Gartenschau aufgestellt wurde, soll aber 2013 wieder abgebaut werden um den Status des Weltkulturerbes weiter führen zu dürfen. Unweit davon ist auch das Deutsche Eck, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Koblenz, am Zusammenschluss von Rhein und Mosel.

Die Gegend ist, vergleichbar mit der Wachau, eine typische alte Leute Bustourismusgegend, in die ich wohl nicht gekommen wäre, hätte ich nicht mit der Firma hin müssen.

Der Abschluss der Dienstreise war dafür sehr angenehm, Abendessen auf der Maximilians Brauwiesen am Rhein, wo selbst gebrautes, naturtrübes Bier ausgeschenkt wird. Abgesehen von der Unart parnierte Schnitzel mit Sauce zu servieren, gab es sehr gute Hausmannskost wie Blut- und Leberwurst auf Erdäpfelpüree oder Stelzen in wirklich großzügigen Portionen.

Es war also durch und durch okay, für zum arbeiten und ein bisschen Sightseeing reicht die Stadt, Urlaub würde ich dort keinen machen wollen, viel zu ruhig. Wie immer treiben mich die Kosten für Datenroaming in den Wahnsinn, nicht mal das Hotel war Abhilfe, denn 10€ pro Tag für WLAN zu verlangen ist auch nicht der Service, den ich mir von einem Hotel erwarte.

 

Abendessen New York Style

Alexander, der Betreibers von paolo’s am Westbahnhof hat mir freundlicherweise ein Stück Rindfleisch zur Verfügung gestellt. Nicht irgendeines, sondern ein Teil vom Tafelstück, wie es unter anderem auch für Pastrami verwendet wird. Wer das schon Mal gegessen hat weiß, das es abgesehen von Steak nicht mehr viel noch besseres vom Rind gibt. Klassisch wird Pastrami in den USA zu monstösen Sandwiches verarbeitet und daran hab ich mich heute auch versucht.

Hier das rohe Stück Rind, wie ich es ganz ungewürzt erhalten habe.

Alexander macht mich darauf aufmerksam es ca. 2,5 Stunden in Wasser zu kochen. Hat mich anfangs etwas irritiert, da ich Pastrami nur fertig geräuchert in Kräuterkruste kannte, aber nachdem es ja ungewürzt und nicht geräuchtert war, ist eine der möglichen Verarbeitungsarten. Somit, ab damit in kochendes Wasser, gemeinsam mit Salz, Pfeffer, einer angedrückten Knoblauchzehe und Lorbeerblättern.
2,5 Stunden klingen für so ein Stück Rindfleisch sehr lange, sind aber notwending um es echt butterweich zu bekommen. Geduld zu haben zahlt sich hier aber wirklich aus.

So sieht es frisch aus dem Kochtopf gefischt aus. Man könnte es jetzt gleich mit Erdäpfelpürree essen, ich wollte aber warten und mit ein Sandwich daraus zubereiten.

Dafür habe ich 3 Scheiben Brot angetoastet, die jeweils inneren Seiten mit scharfen Senf bestrichen und neben Pastrami mit Käse und Gurkerl belegt. In New York wird normalerweise mindestens dreimal soviel Fleisch reingepackt, aber ich wollte mit noch eine zweite Portion für morgen aufsparen.

Nebenbei hat auch noch Claudia den Werdegang eines Cheesecakes fotografiert, so wie er von @faultier_ gebacken wurde. Ich konnte dann auch nicht anders und habe mich dann ebenfalls entschlossen einen zur Nachspeise zu machen.
Mein Rezept ist von hier und was das erste Verkosten ergeben hat, der Cheesecake wird ab jetzt sicher öfters gebacken.

 

Zurück in die Steinzeit

Diese Woche bieten mindestens drei “tolle” Beispiele die belegen, dass wir auch 2012 noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind, sonder eher Schritte in Richtung Steinzeit machen.

Beispiel 1:

Das Oberlandesgericht Düsseldorf untersagte gestern ein deutsches Streamingportal von RTL und ProSiebenSat.1, das als deutsches Hulu hätte gestartet werden sollen. Die Begründung ist, die beiden Sender würden damit das Duopol auf dem Markt der Fernsehwerbung weiter verstärken. Zuvor hat schon das deutsche Bundeskartellamt dieses Portal untersagt.

Nicht das ich jetzt unbedingt Eigenproduktionen der Sendegruppen sehen hätte wollen,  nur wenn es keinen Vorreiter gibt, wird auch niemand ein Konkurrenzmodell dazu entwickeln und der deutschsprachige TV Markt wird weiterhin im starren Fernsehschma stecken bleiben.

Es gebe genügend Konsumenten die auch bereit wären für Portale wie Netflix oder Hulu zu zahlen. Warum man sich dagegen innerhalb der EU verwährt, ist komplett unverständlich, da kann man als außenstehender nur Lobbying dahinter vermuten. Den Produktionsfirmen muss es doch egal sein, ob das Geld vom Kunden oder einer Fernsehanstalt kommt.

Beispiel 2:

 

Quelle: Media Markt

Media Markt möchte mit der sogenannten “Woman’s World” technikaffine Frauen in den Markt locken und ihnen eine auf die Zielgruppe maßgeschneiderte Produktauswahl und Produktpräsentation bieten.

Den Auftakt machen dazu Produkte der Waren Gruppe “Wellness und Gesundheit” die Lockenstäbe, Küchengeräte und Waagen beinhaltet. Klare aussage, oder? Schreit doch direkt: “Sei eine gute Hausfrau, koche und schau das du hübsch bist, wenn der Mann heim kommt!”

Die zusätzlich auf der Website dargestellten Imagefotos zeigen vorallem Produkte in rosa Farbgebung. Ganz bestimmt werden damit die technikaffinen Frauen, die Media Markt nach eigener Aussage damit ansprechen will,  gewonnen. Die interessiert nämlich 100%ig das rosa mehr als die Leistungsdaten. /ironieoff

Würde echt gerne wissen was in den Köpfen derer vorgeht, die das erdacht und genehmigt haben.

Beispiel 3:

Foto: APA

Die österreichische Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Claudia Schmied will noch heuer eine Urheberrechtsabgabe auf Festplatten gesetzlich festlegen. Da sich die Einnahmen durch die Leerkassettenabgabe seit 2005 halbiert habe, muss wieder Geld in die Kassen. Das unter dem Vorwand, die Kunstschaffenden müssen mit ihren Leistungen erzielen.

Gut, das ist natürlich unumstritten, Künstler sollen für ihre Arbeit Geld bekommen, nur ist halt leider nicht sehr transparent, wieviel von dieser Urheberrechtsabgabe auch wirklich beim Künstler ankommt und wer aller einen Teil davon einfordern darf.
Zusätzlich kommt noch hinzu, dass jeder Käufer eines Speichermediums unter den Generalverdacht gestellt wird, das Speichermedium nur für “Raubkopien” zu verwenden. Rein theoretisch kann man schon jetzt abzuführende Abgaben mittels Beweislastumkehr zurückholen. So wurde die Leerkassettenabgabe nämlich auf CD/DVD Rohlinge, USB Sticks und Speicherkarten ausgewertet. D.h. für die Speicherkarte in meiner Digitalkamera, auf der nur meine Fotos gespeichert sind, ist eine Abgabe abzuführen.

Würde man allerdings die Urheberrechtsabgabe auf die Festplatte als Kulturflatrate einführen und somit den Download von Content aus dem Netz aus dem Graubereich verschieben und damit legalisieren wäre diese Abgabe in meinen Augen sogar zu befürworten, das wäre wirklich ein Schritt vorwärts. Die Abgaben auf Speicherkarten für Digitalkameras sollten dahingehend aber trotzdem überdacht werden.

Serien – Ein Rückblick

Zwischen dem Ende der Serien, die im Herbst gestartet sind und der Serien die Anfang April anliefen, hatte ich etwas Zeit um auf ältere Serien zurückzugreifen, die sich durchaus als sehenswert herausgestellt haben, darum gibt es diesmal einen Rückblick und nur einen ganz kleinen Ausblick.

Eigentlich wollte ich die Zeit mit Alcatraz und Touch überbrücken, nur haben sich die beiden für mich als Flop herausgestellt. In Alcatraz taucht in jeder Folge ein ehemaliger Insasse auf, der wieder, ohne gealtert zu sein, Verbrechen verübt. Das Ganze passiert praktisch ohne jeglichen Zusammenhang und die natürlich gefassten Mörder werden in ein geheimnisvolles Gefängnis gesteckt. Zu absurd um für mich interessant sein zu können.
Touch hätte da schon mehr Potential gehabt. Ein Vater versucht zu seinem autistischen Sohn durchzudringen, der noch nie ein Wort gesprochen hat, nur die Rahmenhandlung ist viel zu viel blabla und bietet auch in jeder Folge das gleiche. Die eigentliche Story wird vermutlich bewusst gestreckt um genügend Material für alle Episoden zu haben.

Zum Glück bin ich da noch zu anderen Serien gekommen.

Party Down

Zwei Staffeln mit jeweils 10 Folgen zu ca. 30min Länge.

Eigentlich sind sie alle Schauspieler, Drehbuchschreiber oder wollen sonst irgendwie groß in Hollywood rauskommen. Nachdem es aber nicht ganz dazu reicht, schlagen sich die fünf im Cateringunternehmen von Ron durch und freuen sich, wenn der jeweils andere zu Castings eingeladen wurde. Ron ist als Ex-Alkoholiker und Ex-Junkie sehr bemüht alles zur Zufriedenheit der Auftraggeber zu erledigen, nur ist das schwieriger, wenn die Filmkarriere der Mitarbeiten ihnen wichtiger ist, als der jeweilige Auftrag.

Better Off Ted

Zwei Staffeln mit jeweils 13 Folgen zu ca. 20min Länge.

Ted ist alleinerziehender Vater und Leiter der Forschungsabteilung von Veridian Dynamics, dem Inbegriff einer kapitalistischen Firma. Seine genialen Laborratten Phil und Lem entwickeln die Produkte und Linda ist die moralische Produkttesterin, die als einziger die Machenschaften der Firma in Frage stellt.

Jede Folge beinhaltet einen Werbespot von Veridian Dynamics zum Thema der Serie, der gekonnnt übertrieben diese ausbeuterische Firma darstellt.

The Pacific

Eine Staffel mit mit 10 Folgen zu ca. 60min Länge.

Während in Band of Brothers von europäischen Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs erzählt wird, erzählt diese HBO Miniserie von den Kampfhandlungen im Pazifik. Zu Beginn jeder Folge berichten Überlebende von den Ereignissen und es werden Originalaufnahmen eingespielt. Dann folgt die eigentlich Serie, die neben Kampfhandlungen auch den Zusammenhalt zwischen den Soldaten sowie Liebesgeschichten im Landurlaub beleuchtet.

How To Make It In America

Zwei Staffeln mit jeweils 8 Folgen zu ca. 30min Länge.

Ben Epstein will als Designer von Jeans in New York mit seinem Freund Cam Calderon groß rauskommen. Dabei fehlt neben dem nötigen Kleingeld auch der richtige Businessplan. Neben den damit entstehenden Problemen kommt auch noch der zwielichtige Cousin von Cam aus dem Knast zurück und die Ex von Ben präsentiert auch den neuen Lover.

Parks and Recreation

Vier Staffeln mit 6/24/16/22 Folgen zu ca. 22min Länge.

Die Serie handelt von Leslie Knope, der stellvertretenden Leiterin der Parkbehörde in der fiktionalen Kleinstadt Pawnee in Indiana. Sie ist die einzig wirklich motivierte Mitarbeiterin, die versucht etwas voranzubringen und dabei ihren Vorbildern, also jeder Frau, die es in ein hohes politisches Amt geschafft hat zu folgen.

Man könnte meinen, man hat das Konzept von The Office genommen und dem ganze eine weibliche Hauptperson gegeben und fertig ist die Sache. Es erinnert zwar daran, aber die Serie entwickelt spätestens mit der zweiten Staffel ihren eigenen Charakter. Momentan ist die vierte Staffel noch nicht zu Ende, ich hoffe sie wird um einige weitere verlängert.

House Of Lies

Eine Staffel mit mit 12 Folgen zu ca. 30min Länge – bereits um eine weitere Staffel verlängert.

Marty Kaan und seine Kollegen arbeiten für die Nr. 2 Management Consultants der USA. Während sie bei ihren Auftragen das beste für die eigene Firma rausholen, durchbricht der Hauptdarsteller immer wieder die vierte Wand und spricht direkt zum Publikum um Geschäftsbegriffe zu erklären oder eine schnelle Zusammenfassung der Lage zu geben.

Aber jetzt endlich zum schon angesprochenen Ausblick:

The Newsroom

Premiere am 24.6.2012 auf HBO – über Anzahl und Länge der Episonden ist noch nichts bekannt.

Will McAvoy ist Anchorman des fiktionalen Nachrichtensenders Antlantis Cable News, der im Pilot mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, da sein Ko-Moderator die meisten Mitarbeiter beim Wechsel zu einem anderen Sender mitgenommen hat.

Serienentzugserscheinungen

Nach 13 Folgen der Staffel 2 gibt es diesen Montag erstmals kein “The Walking Dead” als Serienunterhaltung zu sehen. Monatelanges Warten gilt nun zu überbrücken, bis im Herbst endlich mit Staffel 3 die Fortsetzung folgt.

 Wie lassen sich nun Entzugserscheinungen vermeiden?

Nachdem es jetzt wärmer wird, könnte man rausgehen. Ist aber für den Anfang nur für kurze Zeitspannen zu empfehlen, die man wöchentlich etwas ausdehnt. Kann es doch leicht sein, dass man auf jedes Geräusch etwas paranoid reagiert und rundherum Walker vermutet, nachdem man den finsteren Winter mit Zombiehorror verbracht hat.

28 Days Later, 28 Week Later, oder vielleicht sogar die  Klassiker aller Zombie Filme wie Dawn of the Dead oder The Night of the living Death könnte man sich auch mal wieder ansehen, das hilft aber nur über ein paar Wochen hinweg, nicht bis Oktober, dem vermutlichen Starttermin der dritten Staffel.

Lesen wäre ja auch mal eine Idee, bei mir liegt zum Beispiel immer noch World War Z und den Zombie Survival Guide ungelesen daheim herumliegen. Ja ja ich weiß – better be prepared.

Bezüglich Vorbereiten gibt es aber auch spezielle Kurse, wie sie in den USA angeboten werden. So kann man sich in den Wäldern von Oregon zum Zombie First Responder ausbilden zu lassen oder in South Jersey den Zombie Survival Course zu absolvieren. Wobei ich nicht weiß, ob es recht gescheit ist mit schießwütigen Amis in einem selbstgebauten Camp im Wald zu übernachten.

Die aber wohl wahnwitzigste Idee, mit der man unter Umständen auch dauerhaft nichts mehr von Zombies hören will, hatten ein paar Engländer. So kann man hier, die persönliche Postapokalypse buchen. In einem Team zu maximal 15 Personen  darf man dann an zwei verschiedenen Locations, einem alten Herrenhaus oder einer abbruchreifen Shopping Mall als Kämpfer gegen eine Zombiehorde antreten. Der Veranstalter garantiert ab einem Preis von £80.- mindestens 3 Stunden von adrenalinreichen und bluttriefenden Horror. Optional wird das ganze gegen einen Aufpreis sogar mitgefilmt um dauerhaft Erinnerung an den heroischen Kampf zu haben. Gekämpft wird sogar wirklich, mit Softair Waffen, die nach eingehendem Training mit begrenzter Munition ausgestattet zur Verfügung gestellt werden.

Okay, das geht vielleicht eine Spur zu weit, andererseits bis zum 1.April und Game of Thrones Staffel 2 ist es ja auch noch eine gefühlte Ewigkeit…

 

Key Lime Pie – Sauerei in 30 Minuten

Key Lime Pie, so soll eines der kommenden Android Betriebssysteme heißen. Wie mittlerweile alle wissen verwendet Google immer Süßspeisen oder Desserts als Codenamen für deren mobiles OS. Dementsprechend neugierig war ich, was denn dieser Key Lime Pie denn wirklich ist.

Bei der Suche bin ich auf ein Rezept gestoßen, dass sehr interessant klang und auch schnell und leicht zuzubereiten sein sollte.

Für den Boden:
200g Vollkornbutterkekse zerbröseln und mit 40g warmen Butter mischen. Masse in eine 24 cm Springform verteilen und andrücken. Den Boden nun im vorgeheizten Backofen bei 190°C ca. für 7 min. backen.
Für den Guss:
4  Limetten auspressen und 125 ml Saft abmessen.
Die 4 Eigelbe mit 400ml Kondensmilch ca. 3 min. schaumig schlagen. Den Saft unterrühren. Alles nun auf den vorgebackenen Boden streichen.
Für das Baisertopping:
Eiweiße der 4 Eier steif schlagen und 150g Puderzucker unterrühren. Die Masse auf den Kuchen streichen. Den Kuchen nun nochmals für 30 min. bei 70°C backen!
Auf den Fotos sieht man schon die ersten schwierigkeiten, wenn man die Kekes nicht wirklich 100% zu Staub dematerialisiert, dann lässt sich das ganze nicht ordentlich mit der Butter vermengen und lässt sich somit schon mal nicht ordentlich an die Form andrücken.
Da mir auch keine typisch amerikanische karamellisierte Kondensmilch zur Verfügung stand, musste ich auf eine Maresi Kopie zurückgreifen, womit der Belag schon mal nicht ordentlich fest wurde. Nachdem der Eischnee trotz gefühlt stundenlangen schlagen nicht steif werden wollte ist der eher in der Masse versunken als schön oben auf zu bleiben.
So sah der Spaß dann heute in Früh aus:
Fotos der angebröselten Küche und der mit Spritzern von Belag und Baisermasse bedeckenten Arbeitsplatte gibts besser keine. Man könnte sonst meinen, in meiner Küche hätte eine Painball Turnier stattgefunden.
Zu allem Übel, ist dass Ding auch nicht wirklich so übertrüber gut, dass man sich dafür die Sauerei gerne antun würde. Wenn schon amerikanische Mehlspeisen, dann wohl in Zukunft nur Cupcakes, Fruit Pies oder Crumbles.

Gekaufte Objektivität?

Bildquelle: http://tinyurl.com/6wmrcv8

Die großartige Foxy von foxy.at schreibt gerade an ihrer Publizistik Magisterarbeit mit dem Titel “Die Glaubwürdigkeit von bezahlten Reviews auf Weblogs”.
Ich halte das für ein sehr spannendes Thema, denn jeder der selbst einen Blog betreibt und ihn mehr oder weniger regelmäßig mit Inhalten befüllt, wird schon das eine oder andere Mal ein Angebot per Mail erhalten haben, für eine Gegenleistung einen Beitrag zu verfassen.

Ich sehe das ganze sehr ambivalent. Über etwas zu schreiben, dass mich nicht interessiert nur um des Geldes wegen, würde ich nie machen, das wäre nicht echt und das könnte ich auch – selbst wenn als bezahlter Artikel markiert – nicht unbedingt mit mir vereinbaren. Eine Review über ein Tech- oder Outdoorgadget zu schreiben, dass ich für ein paar Tage zum testen erhalte, weil ich es sowieso kaufen wollte, könnte ich mir allerdings schon gut vorstellen, ganz egal ob ich einen Benefit davon habe oder nicht. Zumindest wäre es okay, solange ich dabei nicht die Vorgabe erhalte mögliche negative Aspekte unter den Tisch fallen lassen zu müssen. Bei wiederum anderen Dingen passiert es automatisch, dass man darüber berichtet, ein tolles Lokal in dem man war, oder ein Auto das man über das Wochenende hatte, ohne auch nur daran zu denken, etwas dafür zu verlangen.

Bei den Blogs die ich so verfloge, glaube ich, dass ich solche als bezahlt gekennzeichneten Artikel vermutlich einfach nur überfliegen würde, zu sehr schwingt der Gedanke mit, dass die Meinung zu dem Produkt nicht so objektiv ist, wie man sie sonst gewohnt ist, oder erwarten würde.

Aber das sind nur meine Gedanken dazu, ich freu mich schon auf die Auswertung von Foxy um zu sehen wie andere dieses Thema so sehen.

Ach ja, als Bitte, an all diejenigen es noch nicht gemacht haben, unbedingt den Fragebogen von Foxy zu diesem Thema ausfüllen! Den Link dazu gibt es hier: Webblogstudie

Umzug

Als hätte mein privater Umzug vor einem halben Jahr nicht gereicht, musste ich jetzt mit der Firma auch noch umziehen. Weg von der Donauplatte, tiefer in den 22ten Bezirk.

So sieht es dort aus:

Okay, nicht ganz, zwei der Fotos stammen aus Bukarest. Schwer zu raten welche, oder?
Mir ist schon klar, warum es Gründe gibt, dass eine Firma einen günstigern Bürostandort wählt. Aber dass man solche Entscheidungen trifft, ohne auch nur einen der betroffenen Mitarbeiter irgendwie einzubinden ist mir nicht klar. Alle die öffentlich Anreisen, müssen einen ca. 30min längeren Weg pro Fahrtstrecke einrechnen und allen die vielleicht doch irgendwann vom Auto auf die Öffis umsteigen wollten, hat man die Enscheidung dagegen jetzt sehr leicht gemacht.

Nicht alles ist schlecht, die Büros sind mit neuen Möbeln top ausgestattet, innen ist alles renoviert und es wird auch penibelst darauf geachtet, dass alles sauber gehalten wird. Empfang und Hauswart sind bei den kleinsten Problemen sehr bemüht schnellstens eine Lösung zu finden.

Hilft aber immer trotzdem nicht, wirklich mich komplett zu überzeugen, denn eine Infrastruktur fehlt komplett. Schon mal versucht, tief im 22ten einen Bankomat, eine Trafik die Mittags nicht geschlossen hat, oder einen Supermarkt zu finden? Obwohl, offiziell in Wien, kommt man sich vor wie in einem verschlafenen Kuhdorf mitten im Weinviertel an einem Feiertag. Keine Möglichkeit Essen zu kaufen innerhalb eines 5min Gehweges. Obwohl doch, zwischen 11:15 und 11:40 hält ein Klein-LKW der zu einem Marktstand umgebaut wird um dort ein paar Wurstsemmeln zu verkaufen.

Es geht hier nicht um Büros für Außendienstmitarbeiter die dort vielleicht einmal in der Woche für wenige Stunden anzutreffen sind, da könnte ich solche Entscheidungen rein anhand der harten Standortfaktoren ja noch entscheiden. Nein, es handelt sich um dauerhafte Büros für Angestellte, die dort tw. auch Geschäftspartner empfangen müssen.

Ich finde die Lage echt schrecklich, mein Traum wäre ja ein Büro irgendwo in den Bezirken 4 – 9. Andererseits, ich bin da vielleicht kein Maßstab, behaupte ich doch immer, die Römer haben schon gewusst, warum sie nur auf der Südseite der Donau geblieben sind und so hätte man das für alle weitere Zeit auch halten sollen. Sehe ich das vielleicht aber falsch, dass man den Mitarbeitern vielleicht doch auch mit einem schönen Standort motiviert, gern in die Arbeit zu gehen? Durch die Lage Anreize schafft, gleich nach der Arbeit auf einfachen Weg abschalten zu könen? Möglichkeiten zu haben, einzukaufen, etwas zu unternehmen, ohne erst aufwendig irgendwo hinzukommen?

Wie geht es euch mit der Lage eurer Büros?