Kategorie: Lokale

Ist Bier der neue Rotwein?

Was fällt dem gelernten Österreicher wohl als erstes zum Stichwort Bier ein?
Genau, der hier:

Edmund “Mundl” Sackbauer ein Charakter der Serie “Ein echter Wiener geht nicht unter”. Er festigte das Bild von der biertrinkenden Arbeiterklasse und von dieser Klischeeanhaftung kommt das Bier in Österreich nicht weg.

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Bio Restaurants in Wien

Jugendinfo Wien hat eine Broschüre über Bio Restaurants in Wien herausgegeben. Aufgeführt wurden 33 Restaurants in insgesamt 12 Bezirken. Jeder Bezirk bildet ein Kapitel und beginnt mit einem Übersichtsplan wo sich denn die beschriebenen Lokale befinden.

Bei jedem Restaurant wird kurz beschrieben was geboten wird, man erhält eine Übersicht über die angebotenen Gerichte und auf welches Preisniveau man sich einstellen soll. Piktogramme geben eine schnelle Übersicht über Zusatzgangebote wie WLAN, Gastgarten, Barrierefreiheit oder vegane Speisen. Sehr gute Fotos lockern zwischen durch auf und machen Hunger.

Ich finde die Idee super,  ich hoffe, dass das Projekt gut angenommen wird und statt einer Fast Food Kette mal ein Lokal aus der Broschüre besucht wird.

Der Folder kann beim wienXtra-jugendinfo in der Babenbergerstr. 1, 1010 abgeholt oder hier als PDF runtergeladen werden.

Best of – Eissalon in Wien

Was das Eis angeht so hat ja jeder andere Vorlieben und über den besten Eissalon in Wien lässt sich ja Streiten wie über was denn nun besser sei, Apple oder Microsoft, Austria oder Rapid, iOS oder Android, trotzdem wage ich mich jetzt mal über eine Auflistung meiner Lieblingseissalons in Wien, wobei die Reihenfolge keine Wertung darstellt.

Tichy

Von der Lage her eigentlich alles andere als gut gelegen ist der Familienbetrieb Tichy am Reumannplatz trotzdem eine Institution in der Wiener Eislandschaft. Von März bis Oktober wird die einzige Filiale gestürmt, an einen Sitzplatz im Eissalon ist kaum zu denken und nur mit Glück zu erhalten. Vorratspackungen oder die berühmten Eismarillenknödel zum Mitnehmen bekommt man am besten Vormittags, kurz nachdem geöffnet wird, denn das ist die Wartezeit am geringsten. Experimente gibt es keine, man setzt auf klassische Eissorten, welche im Vergleich zu den anderen Salons günstig angeboten werden. Geschmacklich ist das Eis sehr gut, man glaubt bei Fruchteis direkt am verarbeiteten Obst abzubeißen.

Meine Standardauswahl: Malaga, Pistazie, Haselnuss

Eissalon Tuchlauben

Eissalon Tuchlauben, für mich der Spezialist für Nougateis, ebenfalls nur von März bis Oktober geöffnet ist ideal gelegen um sich nach der Flade im Kolar oder einem Kinobesuch im Actor’s oder im Artis Kino eine Nachspeise zu holen. Meiner Meinung nach gibt es hier das cremigste Eis von allen Salons in Wien und man wagt sich auch an experimentellere Eissorten, die beim ersten probieren noch ungewohnt schmecken. Grapefruit, Cranberry, Blutorange oder Maroni sind Beispiele dafür.

Meine Standardauswahl: Nocciolone,  Tiramisu, Amarena

Eissalon am Schwedenplatz

Eine weitere Institution in Wien, der Eissalon am Schwedenplatz. Wie bei den zuvor genannten gibt es hier nur in der Saison von März bis Oktober kalten Eisgenuss. Cremig und geschmacklich einfach top. Für mich ideal, dass im Obi in der Westausfahrt Vorratspackungen vom Schwedenplatz-Eis verkauft wird, so ist mein Weg zu gutem Eis nicht allzuweit.

Meine Standardauswahl: Schoko-Banane, Nutella, Stracciatella

Paolo Bortolotti

Sonst immer der Eissalon um beim Einkaufen auf der Mariahilfer Straße eine kurze Pause einzulegen, war ich nach dem ersten Test für heuer vergangen Donnerstag gar nicht begeistert. Viel zu wässrig und geschmacklos war das Eis. Werde wieder in der Stammfiliale neben dem C&A vorbei schauen aber, wenn sich da mein Urteil von letztens bestätigt, hol ich mir lieber ein Cornetto als das ich es auf einen dritten Versuch ankommen lasse.

Weitere Klassiker

Eissalon Bellissima, Hietzinger Hauptstraße 69, 1130

Della Lucia, Hietzinger Hauptstraße 8, 1130

Enrico Eissalon, Erlaaerstraße 46, 1230

Garda, Mariahilfer Straße 140, 1150

New in Town

Eis-Greissler, Rotentrumstraße 14, 1010
Ich selbst war noch nicht dort, aber Petra hat darüber eine Rezension geschrieben.

Best of – Asia Lokale in Wien

Der Klassiker ist das Ra’mien in der Gumpendorfer Straße, nach meinem ersten Besuch war mir klar, das asiatisch Essen nicht mit einer Glutamatvergiftung gleichzusetzten ist.

the restaurant (via)

Schon bei der Inneneinrichtung ist man weit weg von dem, was man sonst so landläufig von China Restaurants kennt. Leider wirkt das Lokal auf dem Foto dünkler, als es in Wirklichkeit ist. Präsentiert wird ein buntes Spektrum an chinesischer, japanischer, thailänderischer Küche bzw. eine europäischer Mix daraus.
Die Spezialität des Lokals sind La Mien, von dem sich auch der Name ableitet, eine chinesische Nudelsuppe bzw. Phở, die vietnamesische Variante davon. Zu einer sehr guten Standardkarte gibt es eine montatlich wechselnde Abendkarte mit saisonalen Spezialitäten.

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Gleich daneben wurde später das Shanghai Tan errichtet, das von der Einrrichtung im starken Kontrast zum Ra’mien steht.

the restaurant (via)

Auf den ersten Blick sieht es zwar aus wie die dunkle, zwielichtige Bar aus Fluch der Karibik 3, aber der Eindruck bleibt nicht lange bestehen. Wie auch im Ra’mien gibt es eine monatlich wechselnde Spezialitätenkarte. Auf der Standardkarte sind die die Dim Sum in allen möglichen Variationen und Kombinationen zu empfehlen, genauso auch die Sate Spieße.

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Ähnlich klare, nüchterne aber nicht ungastliche Einrichtung gibts im Neon, untergebracht in den Gürtelbögen nach der U4/U6 Station Spittelau.

the restaurant (via)

Laut Website stammen der Gerichte aus der Region rund um Shanghai. Ich persönlich würde eher sagen, die Grundidee stammt aus dieser Gegend, da auch hier alles etwas europäischer zubereitet wird. Als ich zuletzt dort war, bin ich der Empfehlung von Monika gefolgt und ich muss sagen die Knusprige Ente mit Pflaumensauce war wirklich ausgezeichnet.
Im Neon wird auch eine sehr interessante “all you can eat” Variante angeboten. Um eine Pauschalbetrag kann man alles von der Karte bestellen, was dann aber nicht aufgegessen wird, wird zusätzlich nochmal verrechnet. Ideal also, wenn man sich in einer Gruppe durch mehrere Gerichte kosten möche.

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Seit kurzem neu eröffnet und umgestaltet präsentiert sich das Sapa in der Lindengasse, Ecke Zollergasse. Früher wie auch jetzt, eines der meist besuchten und besprochene Lokal der Wiener Twitteria.

the restaurant (via) – Bild vor Umbau

Sobald es ein Foto von der neuen Einrichtung gibt, werde ich das natürlich an dieser Stelle präsentieren. Petra hat vor dem Umbau schon einen großartigen Bericht mit Fotos über das Lokal auf ihrem Blog geschrieben.
Ich war gestern Abend dort und kann mich der allgemeinen Schwärmerei für das Sapa nur anschließen. Geboten wird vietnamesische Küche von Reisteigrollen, über Phở bis hin zu Cari. Geschmacklich ist dort wirklich ausgezeicht, das Personal ist sehr aufmerksam und ich hab ganz klar das Verlangen mich weiter durch die Speisekarte zu kosten.