Kategorie: Gadgets

Test: Logitech UE Boombox (Bluetooth)

Jeder der gern kocht kennt das, das Radio in der Küche fehlt und die Boxen vom Handy/Tablet sind einfach zu schwach um das brutzeln am Herd, den laufenden Mixer oder das Schnitzelklopfen zu übertönen.
Mit der UE Boombox von Logitech gibt es dafür aber eine nicht nur gute sondern auch sehr hübsch anzusehende Lösung.

Mir wurde das Gerät zum Testen für ein paar Wochen zur Verfügung gestellt und wegen fehlender Stereoanlage im Haushalt gibt es auch genügend Anwendungsmöglichkeiten.

Form

Die Form erinnert ein bisschen an ein altes Kassettenradio, dadurch finde ich das Design sehr zeitlos und bin mir sicher das es dadurch in jede Wohnung passt. Die Bedienelemente sind an den Seiten angeordnet und ermöglichen so, dass die Lautsprechen den Sound nach vorne, hinten und oben abgeben können.
Ein Kippschalter für Vol. Up / Vol. Down ist über die ganze Fläche einer Seite angebracht, auf der anderen Seite ist der Einschaltknopf, der Button für die Bluetoothverbindung ein 3,5mm Audioeingang und der Stecker zum Laden der Akkus angebracht.
Der Boden, ist wie die Seitenflächen aus gummiartigem Kunststoff, der guten Halt auf jedem Untergrund ermöglicht. Leider zieht der aber auch etwas Schmutz an, dieser lässt sich aber leicht abwischen.

Tech. Daten

2 Hochtöner (1,3 mm), 2 Woofer (7,6cm) und vier passive Lautsprächer (5,1cm).
Verbunden werden können alle Geräte, die das Bluetooth-Audioprofil [Advanced Audio Distribution Profile (A2DP)] unterstützen. Davon 3 gleichzeitig und 8 Geräte könnnen insgesamt gepairt werden.
Die Verbindung klappt gut, bei mir in der Wohnung auch durch 2 Wände, Aussetzer gibt es eher durch schwächer werdende WLAN Verbindung zwi. Router und Tablet, die Bluetoothverbindung ist sehr stabil.

Der Akku der Boombox soll laut Hersteller ca. 6 Stunden durchhalten, einen solchen Langzeittest habe ich jedoch nicht versucht.

Testbetrieb

Sowohl mit iPhone 4, Nexus 4 und Nexus 7 war die Kopplung sehr einfach möglich.

Sound

Nicht umsonst wurde Boombox als Name gewählt, der Sound ist sehr kräftig, mit starkem Bass. Das stört aber nicht, denn auch wenn es möglich ist, eine Oper wird man darauf wohl nicht wiedergeben. Aufgrund der Mobilität liegt der Anwendungsfall auch eher im beschallen einer  Grillparty im Garten oder auf der Terrasse. Da geht es dann auch eher weniger um einen ausbalancierten Sound als um ordentlich Stimmung zu verbreiten. Die Lautstärke dafür kann man jedenfalls hoch genug rauf drehen.

Gern hätte ich die Boombox bei mir auf den Balkon gestellt, das Coachella Konzert von Arcade Fire darauf abgespielt und mir eine Flasche Wein aufgemacht, nur bei den Temperaturen hätte ich wohl nicht mal das Intro durchgehalten.

Fazit

Ein basslastiger Partylautsprecher, der leicht überall hin mitgenommen werden kann. Ein Nachteil aber ist der Preis, so gut die Boombox auch verarbeitet ist, 249€ sind dafür nicht gerade wenig.

Test: Slimport HDMI Adapterkabel

Um ein Bild vom Laptop am Fernseher anzuzeigen gibt es ja viele Möglichkeiten, eine ähnliche Verbindung gibt es trotz fortschreitender Technik von Smartphone und Tablet dafür aber leider noch nicht so lange. Das MHL (Mobile High-Definition Link) Konsortium hat mit dem Samsung Galaxy SII und dem Galaxy Nexus so ziemlich die ersten Geräte angeboten, mit denen eine Anzeige des Handybildschirms am Fernseher möglich war.

Mit dem Nexus 4 von LG geht Google einen anderen Weg und bietet die Möglichkeit Smartphone und TV per SlimPort Kabel zu verbinden. Wie bei MHL ist es nichts anders als ein Micro-USB auf HDMI Adapter.

Sobald das Nexus 4 angeschlossen und der Fernseher auf HDMI Eingang umgeschalten ist, wird der Smartphone Bildschirm auf Querformat umgeschalten und die Anzeige sieht dann am TV so aus:

Leider wird auf meinem “HD ready” Fernseher der Bildschirmrand abgeschnitten, das das Fomat nicht genau eingepasst werden kann. Es ist nur eine 16:9 oder 4:3 Einstellung möglich.

So sieht es aus, wenn Youtube Videos wiedergegeben werden:

Das wirklich Gute dabei ist auch, dass auch der Ton über den Fernseher ausgegeben wird. Somit gibt es keine störenden Geräusche vom Lüfter, wie es der Fall ist, wenn man den Laptop an den Fernseher schließt, bzw. man erspart sich ein Zusatzgerät wie Apple TV, eine Streaming Festplatte oder ähnliche Lösungen.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man bei dem Adapterkabel zusätzlich das Ladekabel für das Handy anstecken kann, damit durch zuviele schauen, der Akku nicht zu schnell leer ist.

Nachteil, das Kabel ist mit 30€ auch nicht sehr günstig und eine Verbindung vom Nexus 7 mit dem TV ist wegen fehlender Unterstützung auch nicht möglich. Gerade da würde es sich aufgrund des größeren Speicherplatzes des Tablets wirklich bezahlt machen.

Handyparade

Nach dem @faultier_ auf Twitter ein Familienfoto mit Nachwuchs gepostet hat, hab ich mir gedacht, ich könnte meine Handys auch mal anführen. Zumindest die, die mir noch in Erinnerung geblieben sind, denn es könnte sein, dass ein oder zwei in der Auflistung fehlen.

Begonnen hat das ganze 1997 (ich bin alt) mit dem Siemens C10, als Wertkartenhandy bei max.mobil dem t-mobile Vorgänger. Das Nokia 8210 hatte ich dann von one als Vertrag, und mit dem Sony Ericsson P1i bin ich zu A1 gewechselt. Davor hatte ich ca. 2 Jahre einen t-mobile Tarif.

Siemens C10                                               Nokia 8210

            

Ericsson T39                                               Siemens S55

                   

Siemens SX1                                                Siemens S65

 

Sony Ericsson K750                                  Sony Ericsson M600i

Sony Ericsson P1i                                                          iPhone 3G

iPhone 4

 

Der Test eines Motorola Razrs, eines Samsung SGH-E450 und eines HTC Desires sei nur so nebenbei am Rande erwähnt. Über mein Firmenhandy das Nokia 2700 und dessen Vorgänger, das Nokia 2630 will ich lieber gar nicht sprechen.

iPad – Mein Testbericht


Nach dem ich hier über das warum des Kaufs meines iPads und dessen mögliche Verwendung geschrieben habe, folgt nun ein Testbereicht.

Akkulaufzeit

Ewig. Vollgeladen verliert es ca. 3% Akkuleistung, während man eine Folge Dexter per WLAN aufs iPad streamt. Im normalen Gebrauch, also zum Surfen oder Twittern  merkt man den Verlust der Akkuleistung so gut wie gar nicht.

Display

Naja, wenn man das hochauflösende Display des iPhone 4 gewohnt ist, merkt man bei jedem Umstieg den Unterschied recht stark. Es dauert eine Weile bis man sich daran gewöhnt hat, aber danach fällt die geringere Auflösung nicht mehr negativ auf.
Gut genug zum Surfen ist sie auf alle Fälle. Zum Lesen von PDFs oder von Büchern würde ich mir schon aber was besseres wünschen.

Gewicht

Mit 680g liegt es doch etwas schwer in der Hand. Beim Lesen oder Surfen nicht so tragisch, da man es sowieso irgendwo abstützt. Wenn man es aber zum Tippen eines Textes in der Hand hält und mit der anderen Hand schreibt, wirds irgendwann unangenehm.

Geschwindigkeit

Die Apps die sich am iPad befinden starten schnell, und auch in deren Verwendung merkt man keine unglücklich langen Wartezeiten.
Safari baut die Seiten schnell auf und ich bin mit der Geschwindigkeit, mit der ich mich im Internet bewege zufrieden.
Auch bei Verwendung des iPhones als WLAN Hotspot kann zu angenehmer Geschwindigkeit auf dem iPad gesurft oder Twitter genutz werden.

Einzig das suchen nach Apps im App Store dauert ewig. Wenn man eine Kategorie komplett durchsuchen will und sich dazu alle Apps anzeigen lässt, dauert es manchmal mehr als 5 Sekunden um auf die nächste Seite zu blättern. Was gerade Anfangs, wenn man noch auf der Suche nach passenden Apps ist, sehr mühsam sein kann.

Apps generell

Grundsätzlich kann man alle Programme die man am iPhone hat über itunes auch auf das iPad synchroniseren, da das nicht unbedingt zielführend ist, kann man die, die man nicht will davor weghaken.
Gekaufte Apps die bereits für das iPhone gezahlt wurden, muss man, werden einem, wenn man sie über den App Store bezieht nicht nochmal verrechnet.

Es empfiehlt sich nur Apps zu laden, die für das ipad gedacht sind. Falls man reine iphone Apps nutzen will, kann man sich die zwar in doppelter Größe darstellen lassen, was aber nicht gut aussieht und einem so den Spaß nimmt.

Meine iPad Apps

Twitter for iPad

Original Twitter Client, wird von mir aus Gewohnheit verwendet, da ich auch Twitter for iPhone und Twitter vor mac verwende.

Friendly

Facebook Client, da es wohl keine offizielle FB Version für das iPad geben wird. Angeboten wirde eine Kaufversion, oder eine Gratisversion mit einem kleinen Werbebalken am unteren Bildschirmrand, die ich verwende.
Der FB Chat ist in diese App auch integriert, wurde von mir aber noch nicht getestet

iBooks

Mit einem österreichisch itunes Account hat man nur zugriff auf die Bücher des Projekt Gutenberg und nicht auf alle die zum Kauf angeboten werden. Runtergeladene Bücher werden wie im Bücherregal dargestellt und können zwischen allen iOS Geräten synchronisert werden, auch das Lesezeichen wird mit synchronisiert. D.h. man kann wenn man abends mitten im Buch gestoppt hat, an der Stelle in der Früh am iPhone weiterlesen.

Man kann aber ebooks zB. auch auf thalia.at ruterladen, das epub Format in ein PDF umwandeln und dann mit iBooks wie jedes andere PDF auch verwalten.

Amazon Kindle

Der Kindle Store bietet alle auf Amazon erhältlichen ebooks an, leider gibt es so gut wie keine Deutschen ausgaben. Die Bücher werden direkt in der App runtergeladen und bieten dort die gleiche Lesefunktion wie iBooks.

Flipboard

In dieser App kann man sich Twitter, Facebook, Flicker, usw. wie ein Magazin anzeigen lassen. Ist perfekt für Flicker oder Facebook. Twitter ist da nicht so ideal, weil nicht alle Tweets dargestellt werden und sich auch die Timeline nicht so schnell aktualisiert.

Air Video

Streamt Videos vom Computer über das WLAN zum iPad. Ganz geschickt, wenn man mal im Bett eine Video sehen will oder sich das iPad zur Unterhaltung beim Kochen in die Küche mit nimmt.

Adobe ideas

Ein Zeichen- bzw. Notizblock für das iPad. Mit diesem Programm hab ich den Header dieses Blogs erstellt. Die Gratisversion lässt nur Skizzen in einer Ebene zu, um 3,99€ kann man sich Ebenen dazukaufen.
Um wirklich genau zeichnen zu können, empfiehlt sich ein Stylus, nur mit dem Finger ist es sehr ungewohnt und es fehlt die Genauigkeit.

imo Instant Messenger

Funktioniert als Messenger für diverse Clients (Skype, Facebook, AOL, usw.)

Pulse News Reader

RSS Reader in sehr ansprechendem Design. Feeds können einzeln oder alle gleichzeitig aktualisiert werden. Bei neuen wird die Überschrift heller dargestellt. In Spalten kann man sich die Feeds zu einzelnen Themen organiseren und behält so Überblick

PhotoSync

Zum Austausch von Fotos zwischen iPhone, iPad und macbook. Die Übertragung von iPhone auf macbook lief ganz gut, vom macbook aufs iPad war es etwas holprig, was sich aber vielleicht mit dem letzten update geändert hat.

Diverse Zeitungsapps

Um das epaper zu lesen müssen in der App die Zeitungen alle zuerst runter geladen werden. 280 MB, dauern leider seine Zeit und der Download kann nicht im Hintergrund ausgeführt werden. Dann aber bieten sie schöne Fotostrecken, eingebettete Videos oder interaktive Grafiken.

Bezüglich Zeitungen am iPad und im Internet generell, kommt auf Anregung von Kathmography demnächst ein weiterer Beitrag.

Fazit

Für meine momentane Nutzung ist es nach macbook und iPhone eindeutig ein Drittgerät. Es passt, wenn man mal kein macbook mitschleppen will und trotzdem eine größeres Display als das des Smartphones haben will. Ich verwende es vorrangig auf der Dienststelle um zwischen den Ausfahren zu surfen, zu lesen und zu twittern, oder nehme es als elektronisches Kochbuch in die Küche mit, denn das Display kann ich leichter abwischen, als eine Tastatur vom macbook säubern.

iPad

Endlich hab ich eines! Nein, ich wurde nicht von Apple auserwählt das iPad 2 zu testen, ich hab mir heute das “Alte” gekauft.

Warum das Alte?

Natürlich, ich hör schon eure Gedanken, warum nicht auf das Neue warten?
Als erster Grund, es war der Preis, 379€ für das 16GB WiFi only Modell sind für Apple Verhältnisse sehr günstig.

Aber das Neue hat doch einen besseren Prozessor!

Ja gut, der mag schon den Unterschied ausmachen. Ich habe aber nicht vor, darauf zu spielen, dafür hab ich eine PS3 und wenn Angry Birds nicht drauf läuft, dann wäre sowieso generell etwas verkehrt.

Aber das Neue hat doch zwei Kameras!

Für mich nicht zu brauchen. Wie dämlich schaut es aus, mit einem 10″ großen Ding vor der Nase zu fotografiern. Videochat? Leute, ernsthaft, wer von euch benutzt das öfter als das eine mal zum Testen.
Für Schnappschüsse hab ich immer noch das iPhone und wenn es gute Fotos werden sollen meine DSLR.

Aber das Neue ist doch dünner und leichter!

Ganze 90 Gramm ist das neue leichter, ob man den Unterschied merkt, ich wage es zu bezweifeln. Dünner, da ich vorhabe es sowieso in einem Case zu nutzen ist das auch kein ausschlaggebender Grund.

Wieso kein Android?

Bevor hier der große Glaubenskrieg ausbricht, ich kenne Android. Ich habe Android am HTC Desire ein Monat lang getestet und bin dann wieder zurück zu iOS.
Bei Apple weiß ich, was ich bekommen, ich kann sicher sein, dass die Apps funktionieren und ich im AppStore das finde was ich suche. Im Android Market hat es mich wahnsinnig genervt mich zuerst durch 5 Wallpaper Apps zu klicken, bis ich hatte was ich gesucht habe. Eine App die sowohl für iPhone als auch Android gibt, hat mir beim Android App update alle mühsam angelegten Favoriten zerschossen.
Der Ansatz eines offenen Systems ist schon okay, ich bin google dankbar das es einen starken Konkurrenten gebracht hat, dennoch, ich bin momentan noch eher bei Apple. Wer weiß, vielleicht schaut es in 5 Jahren ganz anders aus.

Warum überhaupt ein Tablet?

Ich hab mit dem Kauf lange gewartet, mir genau angesehen was dafür entwickelt wurde und ich sehe es als das perfekte Zusatzgerät. Zum Surfen auf der Couch, zum schnellen Mails beantworten, als e-reader. Bei letztem Punkt weniger für Bücher sondern mehr für Magazine. Weiters, ich brauch kein großes macbook mitschleppen, wenn ich beim Roten Kreuz Dienst mache, das iPad reicht um mir zwischen den Einsätzen die Zeit zu vertreiben.

Für Notizen werde ich mich aber trotzdem nicht von meinem Moleskine trennen.

macbook – Software

 

Nachdem letzte Woche eine neue macbook Pro Serie aufgelegt wurde, und einige von euch nun von einem Windows Laptop zu mac wechseln, hier eine Auflistung sinnvoller Programme die ihr brauchen könntet:

  • Growl Notifications (wer sich bei Skype anmeldet, torrent download fertig, usw.)
  • VLC Player Player für divx und mkv Dateien, die Quick Time nicht abspielen kann

Mehr dazu auch im Blogeintrag von Pixi mit Milch und in den dazugehörigen Kommentaren.

Falls jemandem noch andere Programme einfallen, bitte unbedingt in den Kommentaren posten.